Klettersteige – ein alpines Erlebnis im Fels!

Ihr wollt spontan mal richtig in den Fels in steilem Gelände? Dann sind Klettersteige genau das richtige 🙂

Beim Klettersteig braucht man nicht wirklich Knoten lernen, denn ein Kletterseil ist nicht notwendig. Ihr benötigt lediglich zur normalen Bergtourenausrüstung einen Klettergurt mit Klettersteigset sowie einen Helm. Handschuhe (ähnlich wie Fahrradhandschuhe) sind von Vorteil. Da man sich immer selbst mit mindestens einem Karabiner am Drahtseil sichert, ist man nicht von einer zweiten Person abhängig und das Risiko ist deutlich geringer als bei normaler Felskletterei mit Seilsicherung. Eine Einweisung in das Klettersteiggehen ist für Einsteiger dennoch ratsam.

Wie beim Klettern gibt es auch bei Klettersteigen verschiedene Schwierigkeitsgrade. Diese können regional nochmals unterschiedlich sein, dennoch haben sich zwei Bewertungssysteme durchgesetzt: Die Hüseler- und die Schall-Skala. Sie unterscheiden sich primär dadurch, dass bei Hüseler eine verbale Einstufung und bei Schall eine Einstufung über Buchstaben erfolgt. So entspricht der einfachste Schwierigkeitsgrad dem Buchstaben A bzw. der Aussage „wenig schwierig“, während der höchste Schwierigkeitsgrad mit E oder „extrem schwierig“ angegeben wird. Auch bei den Klettersteig-Skalen sind die Anforderungen an Können und Ausrüstung klar definiert. Während geübte Klettersteiggeher anfangs zum Beispiel noch ohne Klettersteigset auskommen, wird es mit zunehmender Schwierigkeit obligatorisch. Bei höheren Schwierigkeitsgraden erleichtern zudem Kletterschuhe den Aufstieg.

Klettersteige sind eine tolle Sache, bieten Abwechslung bei Bergtouren und fordern den ganzen Körper. Im nächsten Blog stelle ich euch DEN Einsteigerklettersteig auf die Alpspitze vor 🙂

Euer Hermann