Pferde und Reiter in Garmisch

Kunst und Kultur

Neben den Berge und Outdooraktivitäten bietet Garmisch-Partenkirchen auch viel kulturelles. Die Tradition wird mit volkstümlicher Musik und Tracht noch richtig gelebt.
Dazu zählt zum Beispiel der am heutigen Sonntag, dem Martinstag, stattfindende Leonhardiritt. Bei diesem altbayrischen Brauchtum werden die Arbeitstiere gesegnet. Das sind meist Pferde, die hierfür festlich geschmückt werden.

Zusätzlich findet in der Fußgängerzone der Martininimarkt statt. Von 12 bis 17 Uhr haben unter anderem auch einige Geschäfte geöffnet.
Neben der Galerie im Kurhaus des Marktes im Michael-Ende-Kurpark, dem Richard-Strauss-Institut gibt es drei weitere Museen in Garmisch und Partenkirchen.

Die Ausstellung “Die Kehrseite der Medaille” im Olympia Skistadion befasst sich mit dem Nationalsozialismus in Verbindung mit der 1936 im Ort ausgerichteten Olympiade. Das Werdenfels Museum zählt sicher zu den schönsten Heimatmuseen in ganz Bayern. Hier erlebt man eine ebenso spannende wie lehrreiche Zeitreise in einer auf fünf Etagen verteilten 900 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche. Die bewegte Geschichte und Kultur es Werdenfelser Landes wird mit zahllosen Originalen aus der Volkskunst, dem bäuerlichen sowie bürgerlichen Leben dargestellt. Das jüngste der Museen ist das 2006 eröffnete Aschenbrenner Museum. Es zeigt neben den drei Themenausstellungen Porzellane, Puppen und Krippen auch interessante Sonderausstellungen. Filigriane Meisterstücke aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und dessen Geschichte werden einem näher gebracht. Ein umfangreiches Programm an Führungen, Workshops, Vorträgen und Lesungen laden immer wieder auf’s Neue zum Besuch im Museum Aschenbrenner ein.

Euer Hermann